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Preisträger-Archiv

Mit dem 8. ADHS-Förderpreis wurden die beiden folgenden Projekte ausgezeichnet:

ADHS-Förderpreis 2007

Auszeichnung für zwei innovative Projekte in der ADHS-Betreuung

Mit der Verleihung des ADHS-Förderpreises 2007 wurden Gerhild Gehrmann für das „ADHS-Telefonberatungsnetz“ der ADHS-Deutschland e.V. sowie Helga Waschkowski für das „Supported Employment Programm“ des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Michael Rösler, Universität und Institut für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie des Saarlandes, im Rahmen der 3. Saarbrücker ADHS-Tagung am 19. September 2008.

Der mit 10.000 Euro dotierte ADHS-Förderpreis zeichnet innovative Modellprojekte in Deutschland aus, die zu einer verbesserten Versorgung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beitragen.

Er wurde 2007 erstmals an eine Selbsthilfegruppe verliehen. Der ADHS Deutschland e.V. ist ein auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene gemeinnützig arbeitender Selbsthilfeverband, der sich ehrenamtlich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADHS einsetzt. Nach Ansicht der Jury hat das Projekt „ADHS-Telefonberatungsnetz“ des ADHS-Deutschland e.V. eine gute Breitenwirkung, da es Betroffenen bundesweit eine erste Anlaufstelle bietet. Das Telefonat ist häufig der erste Schritt vor dem Besuch einer Selbsthilfegruppe, auf die in den Gesprächen immer hingewiesen wird. Vorteil der Telefonberatung ist die Anonymität, in der Gespräche stattfinden können. Zudem sind die Berater auf das Thema ADHS spezialisiert, sodass sie detaillierte Auskunft geben können. Beispielhaft nennt die Jury auch die Vereinbarung zwischen dem Verein und den inzwischen 34 ehrenamtlich arbeitenden Telefonberatern, dass diese sich verpflichten, an regelmäßigen Fortbildungen zu ADHS und Schulungen mit Supervision teilzunehmen.

Der Ansatz des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Erwachsene mit ADHS bei der beruflichen Integration zu unterstützen, wurde von der Jury insbesondere aufgrund der klaren Zielsetzung und der Möglichkeit einer Evaluation gelobt. Ziel des von der leitenden Sozialarbeiterin Helga Waschkowski initiierten Projektes ist es, für Erwachsene mit ADHS ein störungsspezifisches „Supported Employment Programm“ zu etablieren und einen wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit zu erbringen. Dabei wird vor allem geprüft, ob mehr Patienten in berufliche Tätigkeiten vermittelt werden, ob sich die Arbeitsfähigkeit verbessert und ob das Programm zu einem höheren beruflichen Erfolg führt. An dem Programm nehmen in der Versuchs- und in der Vergleichsgruppe jeweils 25 arbeitslose Patienten mit ADHS im Alter von 18 bis 55 Jahren teil, die stabil auf Methylphenidat oder Atomoxetin eingestellt sind und auf die Behandlung ansprechen. Für dieses im Februar 2008 begonnene Projekt ist eine Laufzeit von etwa drei Jahren geplant.

Ausgewählt wurden die Preisträger durch das Expertengremium bestehend aus Prof. Dr. Harald Bode, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Ulm, Prof. Dr. Manfred Döpfner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitätsklinik Köln, Prof. Dr. Michael Rösler, Universität und Institut für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie des Saarlandes sowie PD Dr. Dr. Jan Frölich, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Stuttgart.

ADHS-Förderpreis 2008



Neuer Sponsor für bewährten Preis

Der ADHS-Förderpreis 2008 ging an Dr. Wolfgang Briegel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Leopoldina Krankenhauses in Schweinfurt, für das Projekt „Implementierung von Parent Child Interaction Therapy (PCIT) in Deutschland“. Die Laudatio für den von Shire Deutschland gesponserten Preis hielt Jurymitglied Prof. Dr. Manfred Döpfner, Köln, im Rahmen des BKJPP Kongresses in Hannover am 5. November 2009.

„Der ehemals durch die Firma UCB GmbH unterstützte ADHS-Förderpreis ist bereits seit mehreren Jahren etabliert und ich freue mich, dass wir von heute an mit Unterstützung der Firma Shire Deutschland eine Kontinuität und Fortführung dieses jährlich vergebenen Preises realisieren können“, so Professor Döpfner zu Beginn der Festrede. Ziel des auf 10.000 Euro dotierten Förderpreises ist es, innovative und praxisrelevante Projekte in der ADHS-Versorgung zu unterstützen.

Von der Jury wurde das Projekt „Implementierung von Parent Child Interaction Therapy (PCIT) in Deutschland“ als Preisträger des ADHS-Förderpreises 2008 ausgewählt. Denn von Dr. Briegel und Mitarbeitern, so die Meinung der Jury, wurde bereits eine gute und seriöse Vorarbeit geleistet, um das Konzept in Deutschland zu etablieren: angefangen von der Übersetzung der Manuals und weiterer Therapiematerialien über die Ausbildung erster PCIT-Therapeuten im deutschsprachigen Raum bis hin zum Beginn zweier Studien zum Eyberg Child Behavior Inventory (ECBI), einem Fragebogen, der zur Erfolgskontrolle von PCIT eingesetzt wird. „Das Projekt ist eine gelungene Verbindung aus praxisrelevanter Aktivität und Qualitätssicherung bzw. Erfolgsforschung“, lobte Professor Döpfner. PCIT ist ein verhaltenstherapeutisches Therapieprogramm aus den USA, das von Professor Sheila Eyberg, Florida, für die Behandlung von Störungen des Sozialverhaltens (SdS) bei drei- bis sechsjährigen Kindern entwickelt wurde. „Nach unserer Einschätzung hat PCIT mit seiner Methode des Live-Coachings einen wesentlichen Vorteil gegenüber allen bisher in Deutschland zur Behandlung von ADHS und SdS verfügbaren Therapieformen und Elterntrainings“, bemerkte Dr. Briegel.

Gelobt wurde darüber hinaus in der Laudatio auch das Projekt „ADHS-Vertrag zur qualitätsgesicherten Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS/ ADS“, das in Zusammenarbeit von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dem Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP), dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sowie zwei Berufsverbänden verhaltenstherapeutisch tätiger Psychotherapeuten (BDP) und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten (BKJ) vorgeschlagen wurde. Das Projekt ist nach Ansicht der Jury äußerst förderungswürdig und hat eine enorme Breitenwirkung. Aufgrund der Statuten des ADHS-Förderpreises (das Projekt muss sich bereits in der Umsetzung befinden) konnte es jedoch bei der Vergabe des Preises für 2008 nicht berücksichtigt werden.

Ausgewählt wurde der Preisträger durch das Expertengremium bestehend aus Prof. Dr. Harald Bode, Sozialpädiatrisches Zentrum der Universitätsklinik Ulm, Prof. Dr. Manfred Döpfner, Leitender Diplompsychologe an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Klinikum der Universität zu Köln sowie Professor für Psychotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität zu Köln, PD Dr. Dr. Jan Frölich, Jugendpsychiater sowie Kinder- und Jugendarzt in Stuttgart und Prof. Dr. Michael Rösler, Professor für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie und Direktor des Instituts für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie am Neurozentrum der Universität des Saarlandes.

ADHS-Förderpreis 2009

Shire fördert innovative Projekte

Mit dem ADHS-Förderpreis 2009 wurden in diesem Jahr zwei Projekte ausgezeichnet. Thomas Streng und Stefanie Rogler aus Forchheim erhielten einen Preis für ihr Projekt „bewegt sein – Mototherapiegruppen“. Der zweite Preis wurde an das Projekt „Konzeption ADHS“ von Hans-Dieter Feind und Wilfried Götzmann aus Homburg verliehen. Den Sonderpreis „Hausaufgaben“ erhielt das Projekt „KIDS-Konzentration in der Schule“ von Prof. Dr. Charlotte Hanisch aus Düsseldorf.

„Mit dem ADHS-Förderpreis 2009 werden bereits zum siebten Mal innovative Modellprojekte ausgezeichnet, die einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung leisten“, betonte Laudator und Jurymitglied Prof. Dr. Michael Rösler vom Institut für gerichtliche Psychologie der Universität des Saarlandes. Ein unabhängiges und interdisziplinäres Expertengremium bestehend aus Prof. Dr. Harald Bode, Sozialpädiatrisches Zentrum der Universitätsklinik Ulm, Prof. Dr. Manfred Döpfner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitätsklinik Köln, PD Dr. Dr. Jan Frölich, niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater in Stuttgart sowie Prof. Dr. Michael Rösler hatte aus der Vielzahl von eingereichten Projekten die drei zukunftsweisendsten ausgewählt. Der mit 10.000 Euro dotierte ADHS-Förderpreis wurde den Preisträgern feierlich im Rahmen der 4. Saarbrücker ADHS-Tagung Mitte September überreicht.

Praxisorientiert und nachhaltig
Besonders beeindruckt hat die Jury das Projekt „bewegt sein – Mototherapiegruppen“ von Thomas Streng und Stefanie Rogler vom Kreisjugendring Forchheim. Es handelt sich um ein sehr praxisorientiertes und nachhaltiges Projekt, so Rösler. Die Kinder werden gefördert, indem sie bewusst herausfordernde Aufgaben, die ihren Alters- und Lebensthemen entsprechen, gestellt bekommen. Durch Motivation, Hindernisse eigenverantwortlich zu meistern, soll den Kindern ein Lernumfeld ermöglicht werden, in dem Selbstvertrauen nachhaltig wachsen kann und Beziehungen gestaltet werden können. Die intensive Elternarbeit und der hohe Anteil an verhaltenstherapeutischen und kommunikationspsychologischen Werkzeugen in der Arbeit mit den Kindern und Eltern sichern den Transfer der hier gemachten Lernerfahrungen in den Lebensalltag. Das Projekt zeichnet sich zudem durch seine gute Integrationsleistung aus, da den Kindern ein fließender Übergang in wohnortnahe Vereine ermöglicht wird.

Innovatives Projekt mit Vorzeigecharakter
Als innovatives Projekt mit Vorzeigecharakter lobte die Jury das Projekt „Konzeption ADHS“ von Hans-Dieter Feind und Wilfried Götzmann vom CJD Homburg – Jugenddorf Berufsbildungswerk. Kernziel des Projektes ist die multimodale Therapie und pädagogische Beratung der Betroffenen durch ein multiprofessionelles ADHS-Fachteam aus einem Arzt, Psychologen, Erzieher, Ausbilder und Berufsschullehrer. Treten Probleme mit ADHS-Betroffenen auf, fungiert das ADHS-Team zugleich als zentrale Anlaufstelle für die Mitarbeitenden des Jugenddorfs Homburg. Auch führt das Fachteam Fortbildungen zum Thema ADHS für alle Mitarbeitenden durch. Hierdurch kann die Qualität der Betreuung verbessert werden. In seiner Laudatio hob Rösler die Durchführung vorberuflicher Bildungsmaßnahmen sowie interdisziplinärer Reha-Plan-Gespräche hervor, mit denen Betroffenen eine Hilfestellung beim Übergang in den Beruf gegeben wird. Insbesondere letzteres sei ein Grundanliegen in der ADHS-Versorgung und ein Feld, das insgesamt mehr Aufmerksamkeit verdiene.

Sonderpreis "Hausaufgaben"
Ein Novum in diesem Jahr war die Verleihung des mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreises „Hausaufgaben“ für das Projekt „KIDS – Konzentration in der Schule“. Die Jury lobte die Signalwirkung und den integrativen Ansatz. Bei dem Projekt handelt es sich um die Entwicklung und Evaluation einer Fortbildungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter offener Ganztagsschulen. Ziel ist die Förderung eines konzentrierten und planvollen Arbeitsverhaltens bei den Hausaufgaben. Neben einem Basistraining für alle Grundschulkinder, erhalten Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen ein zusätzliches Aufmerksamkeitstraining, das sich an bereits erforschten und belegten Maßnahmen orientiert. Rösler verwies in seiner Laudatio daher auch auf die Mehrdimensionalität dieses Projektes, von dem alle Kinder - nicht nur die von ADHS betroffenen - profitieren. Rösler forderte alle Anwesenden auf, sich für den ADHS-Förderpreis 2010 zu bewerben. „Unserer Meinung nach können es gar nicht genug Bewerbungen sein, denn sie stehen für die Projektvielfalt und das Innovationspotential in der Versorgung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.“

„SAVE“
Strategien zur Verbesserung der Aufmerksamkeit,
der Verhaltensorganisation und der Emotionsregulation

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/
-psychotherapie der Universitätsklinik Ulm
(Dr. Nina Spröber)

Das kognitiv-behaviorale Trainingsprogramm „SAVE“ basiert auf einem störungsspezifischen Behandlungskonzept. Ziel ist es Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Übergang ins Erwachsenenleben zu erleichtern. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus Pädagogen, Psychotherapeuten, Psychologen und Fachärzten für Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie hilft den Teilnehmern in Gruppentrainings bei der selbstständigen Alltagsbewältigung und Stärkung ihrer sozialen Fähigkeiten, z. B. im Hinblick auf die Bewältigung von Anforderungen in der Ausbildung. Alltagspraktische Übungen zur Konzentration und Aufmerksamkeit sind ebenso Teil des Programms wie die Schulung der Körperwahrnehmung und das Erlernen von Strategien zur Reduktion von motorischer und innerer Unruhe.

Das Projekt ist innovativ und sehr praxisrelevant. Aufgrund der spezifischen Ausrichtung auf Jugendliche und junge Erwachsene wurde es von der Jury für den Förderpreis ausgewählt. Es zeichnet sich darüber hinaus durch facettenreiche Bausteine wie „Zielorientierung und Motivierung“ oder „Selbstmanagement“ aus. Diese nehmen einen wichtigen Stellenwert in der Behandlung von AHDS in dieser Altersgruppe ein. Zusätzlich wurde der Einsatz von Trainingspaten, die die Jugendlichen aus ihrem sozialen Umfeld hinzuziehen können, als sehr alltagstauglich gelobt. Der Einsatz neuer Medien zur Umsetzung der Therapieziele wurde als sehr zukunftsorientiert bewertet.

Weitere Informationen zum Projekt:

… (angefragt, ob es einen Projektseite o.ä. gibt)

Kontakt:

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
Dr. Nina Spröber
0731-50061601
Nina.sproeber@uniklinik-ulm.de

Betreuung für Studierende der Universität zu Köln mit ADHS-Problematik

Department Heilpädagogik, Abteilung Psychologie und Psychotherapie in der Heilpädagogik, Prof. Dr. Gerhard Lauth /
Department Psychologie, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Minsel und Melanie Koch

Bei dem Projekt handelt sich um ein Trainingsprogramm für Studierende mit ADHS. Die aus Gruppentraining und Einzelgesprächen aufgebaute Betreuung hilft den Studenten, ihre angestrebten Studienabschlüsse durch den Abbau von Studien- oder sozialen Anpassungsproblemen zu erreichen. Bisher haben 177 Studierende an dem Programm teilgenommen. Diese bewerten das Programm insbesondere hinsichtlich des erhaltenen Informationsmaterials, den Hinweisen zu angemessenen Verhalten und den erlernten Verhaltensstrategien als sehr hilfreich. Die Begleitevaluation zeigte auch, dass das Training die Studierenden sehr gut auf die unterschiedlichen Anforderungen, wie Prüfungen oder Studiumsorganisation, während des Studiums vorbereitet. Treten akute Probleme oder Krisen auf, können diese über eine eigens eingerichtete Telefon-Hotline besprochen werden. Ein Selbsthilfenetzwerk unter den Teilnehmern fördert die wechselseitige Unterstützung.

Die zielgruppenspezifische Ausrichtung auf die bislang wenig beachtete Gruppe der Studenten wurde mit dem ADHS-Förderpreis honoriert. Die Jury lobte das Projekt zusätzlich als sowohl gesellschaftspolitisch wie auch ökonomisch relevant. Durch die Einbindung in die Studienberatung schafft das Projekt sowohl innerhalb der universitären Strukturen als auch bei den Studierenden Aufmerksamkeit für die Schwierigkeiten und Probleme mit denen Betroffene während ihres Studiums konfrontiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt:

http://www.adhs-projekt.uni-koeln.de/

Kontakt:

Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Gerhard Lauth / Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Minsel / Melanie Koch
0221-4705514
Gerhard.lauth@uni-koeln.de

Preisträger-Archiv

Mit dem 8. ADHS-Förderpreis wurden die beiden folgenden Projekte ausgezeichnet:

ADHS-Förderpreis 2007

Auszeichnung für zwei innovative Projekte in der ADHS-Betreuung

Mit der Verleihung des ADHS-Förderpreises 2007 wurden Gerhild Gehrmann für das „ADHS-Telefonberatungsnetz“ der ADHS-Deutschland e.V. sowie Helga Waschkowski für das „Supported Employment Programm“ des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Michael Rösler, Universität und Institut für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie des Saarlandes, im Rahmen der 3. Saarbrücker ADHS-Tagung am 19. September 2008.

Der mit 10.000 Euro dotierte ADHS-Förderpreis zeichnet innovative Modellprojekte in Deutschland aus, die zu einer verbesserten Versorgung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beitragen.

Er wurde 2007 erstmals an eine Selbsthilfegruppe verliehen. Der ADHS Deutschland e.V. ist ein auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene gemeinnützig arbeitender Selbsthilfeverband, der sich ehrenamtlich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADHS einsetzt. Nach Ansicht der Jury hat das Projekt „ADHS-Telefonberatungsnetz“ des ADHS-Deutschland e.V. eine gute Breitenwirkung, da es Betroffenen bundesweit eine erste Anlaufstelle bietet. Das Telefonat ist häufig der erste Schritt vor dem Besuch einer Selbsthilfegruppe, auf die in den Gesprächen immer hingewiesen wird. Vorteil der Telefonberatung ist die Anonymität, in der Gespräche stattfinden können. Zudem sind die Berater auf das Thema ADHS spezialisiert, sodass sie detaillierte Auskunft geben können. Beispielhaft nennt die Jury auch die Vereinbarung zwischen dem Verein und den inzwischen 34 ehrenamtlich arbeitenden Telefonberatern, dass diese sich verpflichten, an regelmäßigen Fortbildungen zu ADHS und Schulungen mit Supervision teilzunehmen.

Der Ansatz des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Erwachsene mit ADHS bei der beruflichen Integration zu unterstützen, wurde von der Jury insbesondere aufgrund der klaren Zielsetzung und der Möglichkeit einer Evaluation gelobt. Ziel des von der leitenden Sozialarbeiterin Helga Waschkowski initiierten Projektes ist es, für Erwachsene mit ADHS ein störungsspezifisches „Supported Employment Programm“ zu etablieren und einen wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit zu erbringen. Dabei wird vor allem geprüft, ob mehr Patienten in berufliche Tätigkeiten vermittelt werden, ob sich die Arbeitsfähigkeit verbessert und ob das Programm zu einem höheren beruflichen Erfolg führt. An dem Programm nehmen in der Versuchs- und in der Vergleichsgruppe jeweils 25 arbeitslose Patienten mit ADHS im Alter von 18 bis 55 Jahren teil, die stabil auf Methylphenidat oder Atomoxetin eingestellt sind und auf die Behandlung ansprechen. Für dieses im Februar 2008 begonnene Projekt ist eine Laufzeit von etwa drei Jahren geplant.

Ausgewählt wurden die Preisträger durch das Expertengremium bestehend aus Prof. Dr. Harald Bode, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Ulm, Prof. Dr. Manfred Döpfner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitätsklinik Köln, Prof. Dr. Michael Rösler, Universität und Institut für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie des Saarlandes sowie PD Dr. Dr. Jan Frölich, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Stuttgart.

ADHS-Förderpreis 2008

Neuer Sponsor für bewährten Preis

Der ADHS-Förderpreis 2008 ging an Dr. Wolfgang Briegel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Leopoldina Krankenhauses in Schweinfurt, für das Projekt „Implementierung von Parent Child Interaction Therapy (PCIT) in Deutschland“. Die Laudatio für den von Shire Deutschland gesponserten Preis hielt Jurymitglied Prof. Dr. Manfred Döpfner, Köln, im Rahmen des BKJPP Kongresses in Hannover am 5. November 2009.

„Der ehemals durch die Firma UCB GmbH unterstützte ADHS-Förderpreis ist bereits seit mehreren Jahren etabliert und ich freue mich, dass wir von heute an mit Unterstützung der Firma Shire Deutschland eine Kontinuität und Fortführung dieses jährlich vergebenen Preises realisieren können“, so Professor Döpfner zu Beginn der Festrede. Ziel des auf 10.000 Euro dotierten Förderpreises ist es, innovative und praxisrelevante Projekte in der ADHS-Versorgung zu unterstützen.

Von der Jury wurde das Projekt „Implementierung von Parent Child Interaction Therapy (PCIT) in Deutschland“ als Preisträger des ADHS-Förderpreises 2008 ausgewählt. Denn von Dr. Briegel und Mitarbeitern, so die Meinung der Jury, wurde bereits eine gute und seriöse Vorarbeit geleistet, um das Konzept in Deutschland zu etablieren: angefangen von der Übersetzung der Manuals und weiterer Therapiematerialien über die Ausbildung erster PCIT-Therapeuten im deutschsprachigen Raum bis hin zum Beginn zweier Studien zum Eyberg Child Behavior Inventory (ECBI), einem Fragebogen, der zur Erfolgskontrolle von PCIT eingesetzt wird. „Das Projekt ist eine gelungene Verbindung aus praxisrelevanter Aktivität und Qualitätssicherung bzw. Erfolgsforschung“, lobte Professor Döpfner. PCIT ist ein verhaltenstherapeutisches Therapieprogramm aus den USA, das von Professor Sheila Eyberg, Florida, für die Behandlung von Störungen des Sozialverhaltens (SdS) bei drei- bis sechsjährigen Kindern entwickelt wurde. „Nach unserer Einschätzung hat PCIT mit seiner Methode des Live-Coachings einen wesentlichen Vorteil gegenüber allen bisher in Deutschland zur Behandlung von ADHS und SdS verfügbaren Therapieformen und Elterntrainings“, bemerkte Dr. Briegel.

Gelobt wurde darüber hinaus in der Laudatio auch das Projekt „ADHS-Vertrag zur qualitätsgesicherten Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS/ ADS“, das in Zusammenarbeit von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dem Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP), dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sowie zwei Berufsverbänden verhaltenstherapeutisch tätiger Psychotherapeuten (BDP) und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten (BKJ) vorgeschlagen wurde. Das Projekt ist nach Ansicht der Jury äußerst förderungswürdig und hat eine enorme Breitenwirkung. Aufgrund der Statuten des ADHS-Förderpreises (das Projekt muss sich bereits in der Umsetzung befinden) konnte es jedoch bei der Vergabe des Preises für 2008 nicht berücksichtigt werden.

Ausgewählt wurde der Preisträger durch das Expertengremium bestehend aus Prof. Dr. Harald Bode, Sozialpädiatrisches Zentrum der Universitätsklinik Ulm, Prof. Dr. Manfred Döpfner, Leitender Diplompsychologe an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Klinikum der Universität zu Köln sowie Professor für Psychotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität zu Köln, PD Dr. Dr. Jan Frölich, Jugendpsychiater sowie Kinder- und Jugendarzt in Stuttgart und Prof. Dr. Michael Rösler, Professor für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie und Direktor des Instituts für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie am Neurozentrum der Universität des Saarlandes.

ADHS-Förderpreis 2009

Shire fördert innovative Projekte

Mit dem ADHS-Förderpreis 2009 wurden in diesem Jahr zwei Projekte ausgezeichnet. Thomas Streng und Stefanie Rogler aus Forchheim erhielten einen Preis für ihr Projekt „bewegt sein – Mototherapiegruppen“. Der zweite Preis wurde an das Projekt „Konzeption ADHS“ von Hans-Dieter Feind und Wilfried Götzmann aus Homburg verliehen. Den Sonderpreis „Hausaufgaben“ erhielt das Projekt „KIDS-Konzentration in der Schule“ von Prof. Dr. Charlotte Hanisch aus Düsseldorf.

„Mit dem ADHS-Förderpreis 2009 werden bereits zum siebten Mal innovative Modellprojekte ausgezeichnet, die einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung leisten“, betonte Laudator und Jurymitglied Prof. Dr. Michael Rösler vom Institut für gerichtliche Psychologie der Universität des Saarlandes. Ein unabhängiges und interdisziplinäres Expertengremium bestehend aus Prof. Dr. Harald Bode, Sozialpädiatrisches Zentrum der Universitätsklinik Ulm, Prof. Dr. Manfred Döpfner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitätsklinik Köln, PD Dr. Dr. Jan Frölich, niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater in Stuttgart sowie Prof. Dr. Michael Rösler hatte aus der Vielzahl von eingereichten Projekten die drei zukunftsweisendsten ausgewählt. Der mit 10.000 Euro dotierte ADHS-Förderpreis wurde den Preisträgern feierlich im Rahmen der 4. Saarbrücker ADHS-Tagung Mitte September überreicht.

Praxisorientiert und nachhaltig
Besonders beeindruckt hat die Jury das Projekt „bewegt sein – Mototherapiegruppen“ von Thomas Streng und Stefanie Rogler vom Kreisjugendring Forchheim. Es handelt sich um ein sehr praxisorientiertes und nachhaltiges Projekt, so Rösler. Die Kinder werden gefördert, indem sie bewusst herausfordernde Aufgaben, die ihren Alters- und Lebensthemen entsprechen, gestellt bekommen. Durch Motivation, Hindernisse eigenverantwortlich zu meistern, soll den Kindern ein Lernumfeld ermöglicht werden, in dem Selbstvertrauen nachhaltig wachsen kann und Beziehungen gestaltet werden können. Die intensive Elternarbeit und der hohe Anteil an verhaltenstherapeutischen und kommunikationspsychologischen Werkzeugen in der Arbeit mit den Kindern und Eltern sichern den Transfer der hier gemachten Lernerfahrungen in den Lebensalltag. Das Projekt zeichnet sich zudem durch seine gute Integrationsleistung aus, da den Kindern ein fließender Übergang in wohnortnahe Vereine ermöglicht wird.

Innovatives Projekt mit Vorzeigecharakter
Als innovatives Projekt mit Vorzeigecharakter lobte die Jury das Projekt „Konzeption ADHS“ von Hans-Dieter Feind und Wilfried Götzmann vom CJD Homburg – Jugenddorf Berufsbildungswerk. Kernziel des Projektes ist die multimodale Therapie und pädagogische Beratung der Betroffenen durch ein multiprofessionelles ADHS-Fachteam aus einem Arzt, Psychologen, Erzieher, Ausbilder und Berufsschullehrer. Treten Probleme mit ADHS-Betroffenen auf, fungiert das ADHS-Team zugleich als zentrale Anlaufstelle für die Mitarbeitenden des Jugenddorfs Homburg. Auch führt das Fachteam Fortbildungen zum Thema ADHS für alle Mitarbeitenden durch. Hierdurch kann die Qualität der Betreuung verbessert werden. In seiner Laudatio hob Rösler die Durchführung vorberuflicher Bildungsmaßnahmen sowie interdisziplinärer Reha-Plan-Gespräche hervor, mit denen Betroffenen eine Hilfestellung beim Übergang in den Beruf gegeben wird. Insbesondere letzteres sei ein Grundanliegen in der ADHS-Versorgung und ein Feld, das insgesamt mehr Aufmerksamkeit verdiene.

Sonderpreis "Hausaufgaben"
Ein Novum in diesem Jahr war die Verleihung des mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreises „Hausaufgaben“ für das Projekt „KIDS – Konzentration in der Schule“. Die Jury lobte die Signalwirkung und den integrativen Ansatz. Bei dem Projekt handelt es sich um die Entwicklung und Evaluation einer Fortbildungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter offener Ganztagsschulen. Ziel ist die Förderung eines konzentrierten und planvollen Arbeitsverhaltens bei den Hausaufgaben. Neben einem Basistraining für alle Grundschulkinder, erhalten Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen ein zusätzliches Aufmerksamkeitstraining, das sich an bereits erforschten und belegten Maßnahmen orientiert. Rösler verwies in seiner Laudatio daher auch auf die Mehrdimensionalität dieses Projektes, von dem alle Kinder - nicht nur die von ADHS betroffenen - profitieren. Rösler forderte alle Anwesenden auf, sich für den ADHS-Förderpreis 2010 zu bewerben. „Unserer Meinung nach können es gar nicht genug Bewerbungen sein, denn sie stehen für die Projektvielfalt und das Innovationspotential in der Versorgung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.“

„SAVE“
Strategien zur Verbesserung der Aufmerksamkeit,
der Verhaltensorganisation und der Emotionsregulation

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/
-psychotherapie der Universitätsklinik Ulm
(Dr. Nina Spröber)

Das kognitiv-behaviorale Trainingsprogramm „SAVE“ basiert auf einem störungsspezifischen Behandlungskonzept. Ziel ist es Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Übergang ins Erwachsenenleben zu erleichtern. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus Pädagogen, Psychotherapeuten, Psychologen und Fachärzten für Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie hilft den Teilnehmern in Gruppentrainings bei der selbstständigen Alltagsbewältigung und Stärkung ihrer sozialen Fähigkeiten, z. B. im Hinblick auf die Bewältigung von Anforderungen in der Ausbildung. Alltagspraktische Übungen zur Konzentration und Aufmerksamkeit sind ebenso Teil des Programms wie die Schulung der Körperwahrnehmung und das Erlernen von Strategien zur Reduktion von motorischer und innerer Unruhe.

Das Projekt ist innovativ und sehr praxisrelevant. Aufgrund der spezifischen Ausrichtung auf Jugendliche und junge Erwachsene wurde es von der Jury für den Förderpreis ausgewählt. Es zeichnet sich darüber hinaus durch facettenreiche Bausteine wie „Zielorientierung und Motivierung“ oder „Selbstmanagement“ aus. Diese nehmen einen wichtigen Stellenwert in der Behandlung von AHDS in dieser Altersgruppe ein. Zusätzlich wurde der Einsatz von Trainingspaten, die die Jugendlichen aus ihrem sozialen Umfeld hinzuziehen können, als sehr alltagstauglich gelobt. Der Einsatz neuer Medien zur Umsetzung der Therapieziele wurde als sehr zukunftsorientiert bewertet.

Weitere Informationen zum Projekt:

… (angefragt, ob es einen Projektseite o.ä. gibt)

Kontakt:

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
Dr. Nina Spröber
0731-50061601
Nina.sproeber@uniklinik-ulm.de

Betreuung für Studierende der Universität zu Köln mit ADHS-Problematik

Department Heilpädagogik, Abteilung Psychologie und Psychotherapie in der Heilpädagogik, Prof. Dr. Gerhard Lauth /
Department Psychologie, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Minsel und Melanie Koch

Bei dem Projekt handelt sich um ein Trainingsprogramm für Studierende mit ADHS. Die aus Gruppentraining und Einzelgesprächen aufgebaute Betreuung hilft den Studenten, ihre angestrebten Studienabschlüsse durch den Abbau von Studien- oder sozialen Anpassungsproblemen zu erreichen. Bisher haben 177 Studierende an dem Programm teilgenommen. Diese bewerten das Programm insbesondere hinsichtlich des erhaltenen Informationsmaterials, den Hinweisen zu angemessenen Verhalten und den erlernten Verhaltensstrategien als sehr hilfreich. Die Begleitevaluation zeigte auch, dass das Training die Studierenden sehr gut auf die unterschiedlichen Anforderungen, wie Prüfungen oder Studiumsorganisation, während des Studiums vorbereitet. Treten akute Probleme oder Krisen auf, können diese über eine eigens eingerichtete Telefon-Hotline besprochen werden. Ein Selbsthilfenetzwerk unter den Teilnehmern fördert die wechselseitige Unterstützung.

Die zielgruppenspezifische Ausrichtung auf die bislang wenig beachtete Gruppe der Studenten wurde mit dem ADHS-Förderpreis honoriert. Die Jury lobte das Projekt zusätzlich als sowohl gesellschaftspolitisch wie auch ökonomisch relevant. Durch die Einbindung in die Studienberatung schafft das Projekt sowohl innerhalb der universitären Strukturen als auch bei den Studierenden Aufmerksamkeit für die Schwierigkeiten und Probleme mit denen Betroffene während ihres Studiums konfrontiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt:

http://www.adhs-projekt.uni-koeln.de/

Kontakt:

Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Gerhard Lauth / Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Minsel / Melanie Koch
0221-4705514
Gerhard.lauth@uni-koeln.de