Shire - To be as brave as the people we help.

Schnelles Handeln kann entscheidend sein

Ein bedeutender Anteil der Angioödem-Patienten entwickelt Zungenschwellungen und/oder Schwellungsattacken im Hals- bzw. Kehlkopfbereich. Dies kann innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zu einer lebensbedrohlichen Situation mit kompletter Verlegung der Atemwege und Erstickungsgefahr führen.

Erste Anzeichen für Schwellungsattacken der Atemwege sind häufig ein Fremdkörpergefühl im Hals, Probleme beim Schlucken (Dysphagie), eine Veränderung der Stimme bzw. Heiserkeit und später auch Stridor. Diese lebensbedrohliche Notfallsituation erfordert rasche und gezielte Maßnahmen, die auf die zugrunde liegende Angioödem-Form abgestimmt sein müssen.

Besteht der Verdacht auf eine Kehlkopfschwellung, sollte sofort ein Arzt aufgesucht bzw. der Notdienst informiert werden. Bei einem kompletten Verschluss der Atemwege hilft nur noch eine notfallmäßige Intubation oder eine Notfall-Tracheotomie bzw. Koniotomie.