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Eltern sollten aktiv werden, wenn ihre Kinder nicht adäquat schwitzen können

Berlin, 20. Juli 2017. Menschen mit einer gestörten Schweißbildung meiden körperliche Anstrengung aus Angst vor Überhitzung. Betroffene Kinder werden gerne als „Bewegungsmuffel“ abgestempelt. Eltern sollten jedoch hinterfragen, wenn ihr Kind jeglicher körperlicher Aktivität aus dem Wege geht, und den Kinderarzt zu Rate ziehen. Vielleicht steckt etwas ernsthaftes dahinter. Eine Ursache dafür könnte zum Beispiel die seltene Erbkrankheit Morbus Fabry sein.

„Viele Symptome des Morbus Fabry ähneln allerdings denen anderer Erkrankungen“, erklärt Privatdozentin Dr. med. Nicole Muschol von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. „Dies macht es uns Ärzten nicht einfach, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen. Der Ursache der eingeschränkten Schweißsekretion auf den Grund zu gehen ermöglicht diesen Kindern im Falle eines zugrundeliegenden Morbus Fabry eine rechtzeitige Diagnose und Therapie.“ Während man früher davon ausging, dass nur 1 von 117.000 Neugeborenen von Morbus Fabry betroffen ist, geben neue Studiendaten Hinweise, dass die Häufigkeit bislang unterschätzt wurde – 1 von 3.100 Neugeborenen könnte demnach betroffen sein.1

Besonders in den Sommermonaten sind wir gerne draußen und körperlich aktiv, je nach Temperatur eine schweißtreibende Angelegenheit. Wenn dem Körper die Fähigkeit zum Schwitzen ganz oder teilweise fehlt, kann dies ein Symptom für Morbus Fabry sein. Brennende Schmerzen in den Händen und Füßen können ein weiteres Anzeichen sein. „Schon bei Kindern ab einem Alter von zwei Jahren können diese Schmerzkrisen auffällig werden“, so Dr. Muschol. Körperliche Aktivität, Temperaturveränderungen oder Stress können Auslöser für diese anfallsartig auftretenden stechenden oder brennenden Schmerzen sein. „Weitere Anzeichen für Morbus Fabry können rote Punkte, bevorzugt im Badehosenbereich, kolikartige Magen/Darmbeschwerden sowie anhaltende Müdigkeit und Erschöpfungszustände ohne erkennbare Belastung sein“.

Nähere Informationen zur Erbkrankheit Morbus Fabry finden Sie unter www.fabry-im-fokus.de

Literatur

  1. Spada et al. High Incidence of Later-Onset Fabry Disease Revealed by Newborn Screening. Am J Hum Genet. 2006 Jul;79(1):31-40.

Über Shire

Als ein weltweit führendes Biotechnologie-Unternehmen hat sich Shire dem Ziel verschrieben, Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen zu unterstützen. Wir stellen in über 100 Ländern führende Produkte in den therapeutischen Schwerpunktgebieten Hämatologie, Immunologie, Neurowissenschaft, lysosomale Speicherkrankheiten, gastrointestinale / innere / endokrine Erkrankungen und dem hereditären Angioödem bereit. Zudem verfügen wir über eine wachsende Zahl an Lizenzen im Bereich Onkologie sowie eine wachsende, innovative Pipeline im Bereich Ophthalmologie.

Unsere Mitarbeiter haben sich einer gemeinsamen Mission verschrieben: Die Entwicklung und Herstellung bahnbrechender Therapien für jene Millionen Menschen weltweit, die von seltenen und komplexen Erkrankungen betroffen sind und die über keine wirkungsvollen Therapien verfügen, die ihnen ein besseres Leben ermöglichen.

Im Juni 2016 wurde die Fusion von Shire plc und Baxalta Incorporated erfolgreich abgeschlossen.

Kontakt und weitere Informationen:
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Edisonstr. 2
85716 Unterschleißheim
Tel.: +49 (0)89 262077-143
E-Mail: yvonne.moeller@shire.com
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Tel.: 0221 99 59 51 90
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Bildunterschrift: Genauer hinterfragen: Wenn schon Kinder nicht schwitzen können
Quelle: © panthermedia.net / Joerg Hackemann

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