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Shire Global

Erste App zu Immundefekten mit Informationen und Services für Patienten und deren Angehörige

Berlin / München, 29. Juni 2017. Shire (LSE: SHP, NASDAQ: SHPG) hat die erste App für Menschen mit primären Immundefekten und deren Angehörige entwickelt. Sie hilft, die Erkrankung und deren Therapie mit Immunglobulinen zu verstehen sowie mit ihr im Alltag umzugehen. Die mobile Applikation gibt es kostenfrei für alle Android-und Apple iOS bei Google Play und im Apple AppStore. Den direkten Link zur App sowie weitere Informationen für Patienten zum Thema Immundefekte gibt es auf der Website www.immundefekt.com.



Die „Immundefekt App“ liefert Informationen
und Therapieunterstützung für Menschen mit
primären Immundefekten sowie deren Angehörigen
Quelle: Shire

„Immundefekte App“ mit individueller Entscheidungshilfe für passende Therapie

Unter der Rubrik „Welche Therapie passt zu mir“ wird der Patient mittels Fragen zu seinen Erwartungen an die Therapie und seinen täglichen Gewohnheiten durch einen Entscheidungsbaum geleitet, an dessen Ende ein Vorschlag für eine Therapieform stehen kann. Zur Auswahl stehen dem Patienten dabei die monatliche, intravenöse Therapie beim Arzt und die zu Hause durchführbare wöchentliche oder 2-4-wöchentliche subkutane Immunglobulin-Therapie. Die einzelnen Therapieformen werden erklärt, Vorteile aufgezeigt und auf Unterschiede aufmerksam gemacht.

Kompakte Informationen zu Immundefekten und Ratgeber für Alltagsfragen

Die App gibt zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen, die sich vor allem mit der alltäg­lichen Lebensgestaltung befassen: Wie sieht es mit Sport aus? Kann ich Auslandsreisen unternehmen? Beeinflusst ein Immundefekt meine Arbeitsplatzentscheidung? Weiterhin vermittelt die Applikation grundlegendes Wissen zum Immunsystem, zu primären und sekundären Immundefekten, den Symptomen speziell bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen und den Therapieoptionen. Informationen zu dem einzigartigen Patientenprogramm „Immunglobuline at home“ von Shire mit Services, die speziell auf die Bedürfnisse von Patienten mit einer subkutanen Immunglobulin-Therapie zugeschnitten sind, sowie Hinweise für weiterführende Informationen runden das Informationsangebot ab.

Primäre Immundefekte frühzeitige erkennen und behandeln

In Deutschland sind schätzungsweise bis zu 100.000 Menschen von primären Immundefekten (PID) betroffen, davon sind jedoch nur etwa 3.500 Patienten diagnostiziert.1 Durch einen angeborenen Defekt fehlt ein Teil des Immunsystems oder ist nicht funktionsfähig. Betroffene können anfällig für Infektionen sein und längere Zeit benötigen, um sich von einer Infektion zu erholen. Eine rechtzeitige Diagnose ist essentiell, damit Patienten eine adäquate Behandlung, vorwiegend mit Immunglobulinen, erhalten. Die zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten passen sich an die individuellen Gegebenheiten und Lebensumstände des Betroffenen an.

Über HyQvia® (normales Immunglobulin vom Menschen (10%), rekombinante humane Hyaluronidase) in Europa

In Europa ist HyQvia® zurzeit als Ersatztherapie für folgende Indikationen zugelassen: für alle Patienten mit primären Immunschwächesyndromen mit eingeschränkter Antikörperproduktion, bei Hypogammaglobulinämie und rezidivierenden bakteriellen Infektionen bei Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL), bei denen eine Antibiotikaprophylaxe versagt hat oder kontraindiziert ist, bei Hypogammaglobulinämie und rezidivierenden bakteriellen Infektionen bei Patienten mit multiplem Myelom (MM) und bei Hypogammaglobulinämie bei Patienten vor und nach allogener Stammzelltransplantation (HSCT).

Weitere Informationen zu HyQvia® in Europa finden Sie unter www.ema.europa.eu sowie für medizinische Fachkreise www.hyqvia.de.

Über primäre Immundefekte

Primäre Immundefekte (PID) sind eine Gruppe von über 300 Erkrankungen, bei denen ein Teil des körpereigenen Immunsystems fehlt oder nicht richtig funktioniert.2 Normalerweise schützt das Immunsystem den Körper vor pathogenen Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilzen, die infektiöse Erkrankungen verursachen können. Wenn ein Teil des Immunsystems fehlt oder nicht funktionsfähig ist, kann die betreffende Person anfällig für Infektionen sein und längere Zeit benötigen, um sich von einer Infektion zu erholen. Defekte im Immunsystem, die genetisch festgelegt sind, werden als primäre Immundefekte bezeichnet.3 Schätzungen zufolge sind weltweit rund sechs Millionen Kinder und Erwachsene von PID betroffen.4

Über Shire

Als ein weltweit führendes Biotechnologie-Unternehmen hat sich Shire dem Ziel verschrieben, Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen zu unterstützen. Wir stellen in über 100 Ländern führende Produkte in den therapeutischen Schwerpunktgebieten Hämatologie, Immunologie, Neurowissenschaft, lysosomale Speicherkrankheiten, gastrointestinale / innere / endokrine Erkrankungen und dem hereditären Angioödem bereit. Zudem verfügen wir über eine wachsende Zahl an Lizenzen im Bereich Onkologie sowie eine wachsende, innovative Pipeline im Bereich Ophthalmologie.

Unsere Mitarbeiter haben sich einer gemeinsamen Mission verschrieben: Die Entwicklung und Herstellung bahnbrechender Therapien für jene Millionen Menschen weltweit, die von seltenen und komplexen Erkrankungen betroffen sind und die über keine wirkungsvollen Therapien verfügen, die ihnen ein besseres Leben ermöglichen.

Im Juni 2016 wurde die Fusion von Shire plc und Baxalta Incorporated erfolgreich abgeschlossen.

Kontakt und weitere Informationen:
Yvonne Möller
Head of Communications DACH
Shire
Edisonstr. 2, 85716 Unterschleißheim
Telefon: +49 (0)89 262077-143
E-Mail: yvonne.moeller@shire.com
shire.de
Journalistenservice:
Haas & Health Partner
Caroline Jost
Große Hub 10c
65344 Eltville
Telefon: +49 (0)6123 705748
E-Mail: c.jost@haas-health.de

Quellen

  1. www.dsai.de/Website der Deutschen Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V.(DSAI).
  2. Picard C, Al-Herz W et al.: Primary Immunodeficiency Diseases: an Update on the Classification from the International Union of Immunological Societies Expert Committee for Primary Immunodeficiency. J Clin Immunol. 2015 Nov;35(8):696-726.
  3. Blaese. IDF Patient & Family Handbook for Primary Immunodeficiency Diseases. 5th edition. 2013.
  4. Bousfiha AA et al. : Primary immunodeficiency diseases worldwide: more common than generally thought. J Clin Immunol. 2013 Jan;33(1):1-7.

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